Belize: Von der Unterwelt zu den Baumkronen

14. März 2022 Teilen

Von der Unterwelt zu den Baumkronen

Cave Tubing & Ziplining in Belize

Das zweitkleinste Land Mittelamerikas ist ein wahrer Geheimtipp für Abenteurer. Hier kann man durch unterirdische Kalkpaläste gleiten und über die Baumkronen des Dschungels schweben – und das an nur einem Tag. 

Kristalline Höhlenformationen

Es ist feucht und stockdunkel. Einzig die hellen Stirnlampen leuchten den Weg. Aus dem transparenten Wasser ragen uralte Stalagmiten und ein Blick nach oben lässt friedlich schlummernde Fledermäuse erahnen. In tausenden von Jahren wurde ein gigantisches Höhlensystem geformt, durch das sich tiefe Flussläufe schlängeln. Wie geschaffen dafür, sich auf einen prallgefüllten Reifenschlauch zu setzen und durch die faszinierende Unterwelt zu schweben. Es geht vorbei an sprudelnden Wasserfällen und alten Kultstätten der Maya, die hier ihre rituellen Zeremonien abhielten. Bis heute sind in den Kalkhöhlen unzählige Tontöpfe, Keramikgefäße und sogar Skelette der alten Hochkultur zu finden. 

Dschungel aus der Vogelperspektive

Nach einiger Zeit in der unterirdischen Welt gewöhnen sich die Augen nur langsam wieder an das grelle Tageslicht. Nun wird es Zeit für einen Perspektivwechsel. Mitten im tiefen Dschungel führen unzählige Stufen hinauf auf eine Plattform. Hier oben werden Karabinerhaken an dicken Stahlseilen befestigt. Jetzt heißt es: ab die Post! Mit teils atemberaubender Geschwindigkeit geht es durch die mächtigen Baumkronen des tropischen Regenwaldes – ein einzigartiger Flug über den sattgrünen Dschungel. Was für ein Adrenalinkick und extremer Kontrast zum Cave Tubing.

Belize … ausgezeichnet!

Der Geheimtipp in Mittelamerika wurde kürzlich von National Geographic sowie Lonely Planet zu einem der Top Reiseziele 2022 ernannt. Zudem wurden drei Resorts in Belize mit dem renommierten Condé Nast Johansens Awards for Excellence 2022 ausgezeichnet.

Belize grenzt im Norden an Mexiko, im Westen an Guatemala und im Osten an das karibische Meer. Vor der Küste liegt das große Belize Barrier Reef, das zweitgrößte Riffsystem der Welt. In den Dschungelgebieten befinden sich historische Maya-Ruinen und Naturschutzgebiete, wie zum Beispiel auch das einzige Jaguar-Reservat der Welt.

Unsere Empfehlungen für Reisen nach Belize

Ihre Reisespezialistin für Belize

Reiseleiterin Violeta Masias-Bröcker

Violeta Masias-Bröcker

Verkauf & Beratung Mittelamerika & Kuba

Belize feiert 40 Jahre Unabhängigkeit

Am 21. September 1981 erlangte Belize die Unabhängigkeit von Großbritannien und feiert in diesem Jahr das 40-jährige Jubiläum. Der 21. September ist ein offizieller Feiertag, der Independence Day, und wird im ganzen Land mit traditioneller Musik, Gerichten und Tänzen zelebriert.

Wir feiern mit und haben 40 spannende Fakten über Belize – den Geheimtipp unter den exotischen Ländern – für Sie zusammengestellt!

Spannende Fakten über Belize:

  • Es ist das zweitkleinste Land Mittelamerikas und flächenmäßig vergleichbar mit dem Bundesland Hessen.
  • Belize ist das einzige englischsprachige Land Mittelamerikas.
  • Die Währung ist der Belize Dollar, man kann aber auch mit USD zahlen. Dafür gibt es einen festen Wechselkurs von 2 Belize Dollar zu einem USD.
  • Belize hat nur knapp 400.000 Einwohner.
  • Der internationale Flughafen befindet sich in Belize City und heißt Philip Goldson International Airport.
  • Belize City ist nicht die Hauptstadt, sondern seit 1970 ist es Belmopan im Landesinneren.
  • Belize ist eine ehemalige britische Kolonie und hieß bis 1973 noch Britisch-Honduras.
  • Die beste Reisezeit ist von November bis April, generell kann man das Land aber ganzjährig gut bereisen.

#Weiterlesen#

  • Mit ca. 18 Einwohnern pro Quadratkilometer hat Belize die geringste Bevölkerungsdichte Mittelamerikas.
  • Das Land verfügt über viele Privatinseln, die man ganz für sich allein buchen kann.
  • Seit April 2019 gibt es ein Verbot für Einwegplastik.
  • Es gibt keine Fastfoodketten.
  • Die beliebteste Chili-Sauce heißt Marie Sharp´s.
  • Es gibt im Land nur sieben Ampeln. Das Motto heißt „Go & Drive Slow“.
  • Das ganze Jahr über gibt es viele Festivals wie z.B. das Cashew Festival, Lobster Festival oder das Kakao Festival.
  • Belize verfügt über das zweitgrößte Barriere-Riff-System der Welt, das sich über 260 Kilometer erstreckt und zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.
  • Deshalb ist es auch das Reiseziel für Taucher und Schnorchel-Fans: Das Riff ist Lebensraum für ca. 70 Hartkorallen- und 36 Weichkorallenarten und ca. 500 Fischarten, darunter Haie, Rochen sowie Delfine, Schildkröten und Seekühe.
  • Belize ist eins der exotischsten Segelziele weltweit, aber versteckte Korallen machen das Navigieren schwierig. Alternativ chartert man ein Boot und lässt ortskundige Segler das Ruder übernehmen.
  • Im Hole Chan Marine Reserve im Gebiet der Shark Ray Alley trifft man auf Ammenhaie, Stachelrochen und Schildkröten.
  • Walhaie besuchen regelmäßig die Gewässer von Belize, abhängig vom Vollmond und in den Monaten von März bis Juli. 
  • Das berühmte Blue Hole, ein Sinkloch was ca. 125 Meter tief und 300 Meter breit ist, wurde von Jacques-Yves Cousteau zu einem der spektakulärsten Tauchplätze weltweit ernannt.
  • Zu Belize gehören über 1.000 Inseln, genannt Cayes, die im Karibischen Meer liegen.
  • Der Nationalvogel von Belize ist der Fischertukan, sein Gefieder ist schwarz und gelb und er besitzt einen großen bunten Schnabel.
  • Belize beheimatet über 500 Vogelarten.
  • Etliche Maya-Tempel verteilen sich im Land und bislang wurde nur ein kleiner Teil davon freigelegt. Es kann also gut sein, dass man auf ein Keramikteil stößt oder das ein Grashügel noch einen Maya-Tempel unter sich verbirgt.
  • Das höchste Gebäude in Belize ist kein Hochhaus oder Hotel, sondern der Maya-Tempel Caracol mit 46 Metern.
  • Für Naturfans bietet Belize in den 17 Nationalparks und Wildschutzgebieten viele exotische Tiere wie Pumas, Ozelots, Tapire, Brüllaffen und Ameisenbären.
  • Beim Paddeln durch den Dschungel kann man wilde Tiere beobachten und sich dann einen Weg durch kleine Dörfer bahnen, um einen Einblick in das Leben in weniger befahrene Gegenden zu bekommen.
  • Wie ein Vogel über die dichten Blätter des Dschungels, fliegt man während einer Zip-Lining Tour.
  • In Belize gibt es Tausende von Höhlen. Im Inneren sind große Stalaktiten und Stalagmiten zu finden, sowie intakte Töpferwaren, auch menschliche Überreste und unterirdische Wasserfälle.
  • Für noch mehr Action können die Höhlen auch per Cave-Tubing erkundet werden.
  • Lange galt der Viktoria Peak mit 1.120 Metern Höhe als höchster Berg des Landes, doch Nachmessungen haben ergeben, dass der Berg Doyle´s Delight vier Meter höher ist.
  • Den Cayo District kann man am besten auf dem Rücken eines Pferdes erkunden, von dort bestaunt man die Mayastätte wie El Pilar, Xunantunich und Cahal Pech.
  • Belize hat die größte Population an Jaguaren weltweit. Am besten kann man sie im Schutzgebiet Cockscomb Basin Wildlife Reserve beobachten.
  • Belizes Bevölkerung ist ein Schmelztiegel aus unterschiedlichen Kulturen: Maya, Mestize, Kreolen, Garifuna und Mennoniten, um nur ein paar zu nennen.
  • Von vielfältiger Kultur geprägt ist auch die Küche des Landes: Lobster, Fischsuppe, Stew Chicken mit Reis und Bohnen, chinesische oder indische Gerichte sind gleichermaßen beliebt.
  • Die Garifuna Musik ist vielleicht der bekannteste kulturelle Exportartikel von Belize: weltberühmt geworden durch Andy Palacio & The Garifuna Collective. Die Kombination von Punta und Paranda mit Gitarren und Garifuna-Trommeln ist fast zum Markenzeichen von Belize geworden.
  • Belize bietet viele eindrucksvolle Hochzeitslocations wie zum Beispiel eine Hochzeit auf den Stufen eines historischen Maya Tempels.
  • Auch in Belize kann man vereinzelt deutsche Wörter hören: Denn im Norden des Landes leben die Mennoniten, die u.a. Nachfahren deutscher Auswanderer sind.
  • Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums pflanzen über sieben Gemeinden in Belize jeweils 40 Bäume, um die Umwelt zu schützen.